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Haus Hahn
Planungsbeginn: Juli 2004
Baubeginn: Februar 2005
Das für die Familie Hahn um zu planende zweigeschossige Flachdachgebäude steht innerstädtisch am Ende einer Sackgasse. Das Grundstück ist auf einem West Ost Hang über der Stadt gelegen und wird im Süden durch Bäume und im Westen durch einen nicht bebaubare Wiese gefasst.
Der innerstädtische Bebauungsplan sieht eine Änderung der Kubatur und des Erscheinungsbildes nur im Sinne der umliegenden Bebauung vor.
Nach ausdrücklichem Wunsch der Bauherren sollte der ursprüngliche Charakter des Gebäudes erhalten bleiben, gleichzeitig aber an einigen ausgewählten Stellen die Modernisierung nach Außen gezeigt werden. Auf dem relativ kleinen und optimal ausgenutzten Grundstück sollten zusätzlich drei Garagenstellplätze untergebracht werden. Der Bestand nimmt die Wohn- und Schlafräume der Kinder und der Gäste sowie die gemeinschaftlich zu nutzenden Bereiche auf. Auf das bestehende Flachdach wird eine Box aufgesetzt, die den beiden Bauherren als privater Arbeits- und Schlafbereich dient.
Die Erhöhung durch das aufgesetzte Geschoß ermöglicht den Blick über die Stadt und die umliegende Landschaft. Es entsteht ein Bereich der Ruhe, Entspanntheit und Konzentration, der seine Entsprechung findet in einer einfachen klaren Formen- und Materialwahl.
Im bestehenden Gebäudeteil wird der Grundriss mit einigen wenigen Eingriffen der heutigen Lebenssituation angepasst und die Wand- und Bodenoberflächen durch zeitgemäße Materialien ersetzt.
Das Neue steht im bewußten Kontrast zum Alten. Die Qualitäten des Bestands werden konsequent genutzt, um sich in Aufwand und Konstruktion auf die Erweiterung konzentrieren zu können.
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